Die Bildung von Kondenswasser ist abhängig von der Luftfeuchtigkeit und der Temperatur der Oberfläche.
Um Kondenswasser aktiv zu verhindern, reduzieren Sie die Luftfeuchtigkeit durch regelmäßiges Lüften (Optimal ist eine Luftfeuchtigkeit von 40% bis 60%.) und erhöhen Sie die Oberflächentemperatur der kalten Bereiche mit T-STRIPE.
- Messen Sie Temperatur und Feuchte.
- Bestimmen Sie den Taupunkt .
- Beeinflussen Sie Ihr Wohnklima positiv!
Durch einfaches Messen von Raumlufttemperatur, Wandoberflächentemperatur und Raumluftfeuchte können Sie schadensbedingte Tauwassereinlagerungen aufspüren. Das Wissen um die klimatischen Zusammenhänge beim Raumklima wird Ihnen helfen, gezielt die richtigen Maßnahmen zu setzen, um die Raumlufttemperatur und die Luftfeuchtigkeit positiv zu beeinflussen.
Es wird Ihnen zudem aufzeigen, wie T-STRIPE funktioniert: T-STRIPE erwärmt die problematischen Bereiche und verschiebt so den Taupunkt!
Wie entsteht Kondenswasser an den Fenstern?
Besonders von Kondenswasser gefährdet sind Außenmauern und Dachschrägen. Im inneren Bereich kann die notwendige Luftzirkulation durch eine ungünstige Platzierung von Heizkörpern, Vorhängen oder Fensterbänken beeinträchtigt werden. Wenn die warme Luft nicht mehr alle Bereiche erreichen kann, besteht die Gefahr, dass sich Feuchtigkeit und Schimmel bilden.
Bekanntlich enthält die Raumluft immer einen (unsichtbaren) Anteil Wasserdampf. Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasser kann sie binden. Je kälter die Luft ist, desto weniger Wasserdampf kann sie aufnehmen.
Raumlufttemperatur in °C
Soviel Wasser (in g/m3) ist bei gesättigter* Luftfeuchte in der Luft enthalten
± 0
4,8
+ 2
5,6
+ 4
6,4
+ 6
7,3
+ 8
8,3
+ 10
9,4
+ 12
10,7
+ 14
12,1
+ 16
13,7
+ 18
15,4
+ 20
17,3
+ 22
19,5
+ 24
21,8
+ 26
24,4
+ 28
27,2
+ 30
30,4
* bei 100% Luftfeuchtigkeit
Die Grenztemperatur, bei der die relative Luftfeuchtigkeit 100 Prozent beträgt, heißt Taupunkttemperatur. Kühlt man die Luft ab, so scheidet sie Wasserdampf aus, der sich vor allem an kalten Bauteilen wie z.B. Fensterscheiben niederschlägt.
Eine weitere Ursache für die Bildung von Kondenswasser ist die Anreicherung der Raumluft mit Feuchtigkeit.
Wasserdampf aus Küche und Bad erhöht die Luftfeuchtigkeit, aber auch Pflanzen und Menschen geben Feuchtigkeit an die Raumluft ab. In kalten Schlafzimmern kann allein durch menschliche Atmung und Transpiration Kondenswasser entstehen. Auch falsches Lüftungsverhalten fördert die Bildung von Kondensat.
In der Wohnung gibt es warme und kältere Zonen. Wie deren Verteilung ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab:
- wie sind Fenster und Heizkörper angeordnet
- wie kann die Heizungsluft zirkulieren
- wie gut ist die Isolierung des Gebäudes
Die relative Luftfeuchtigkeit ist abhängig von der Temperatur. Sobald die relative Luftfeuchtigkeit 100 Prozent erreicht, ensteht Kondenswasser.
Trifft zum Beispiel 20°C warme Luft mit 50 Prozent Luftfeuchtigkeit auf eine Fläche unter 10°C, fällt Kondenswasser an (siehe Taupunkttabelle).
Tests haben gezeigt, dass die Oberflächentemperatur der Scheibe in diesen kalten Bereichen auf bis zu ca. 6°C sinken kann, während die Temperatur in der Mitte der Scheibe noch immer 19°C beträgt. Deshalb entsteht das Kondenswasser auch nur in Ecken und Randbereichen.
Fenster ohne T-STRIPE Fenster mit T-STRIPE
Warum ist das so?
Die Rahmenkonstruktion hat oft einen schlechteren k-Wert als die Glasscheibe selber. Hinzu kommt, dass der Distanzhalter bei Doppelscheiben meist die kalte Temperatur der Außenscheibe an die Innenscheibe weitergibt und den Bereich somit zusätzlich abkühlt. Dies ist die „schwächste“ Stelle des Fensters!
Warme Luft steigt auf, streicht am Fenster vorbei und erwärmt so die Scheiben. Wenn nicht genügend warme Luft vorhanden ist, kühlt die Scheibe ab - trotz eines guten Wärmewertes (k-Wert 1,1). Dieses Phänomen ist vor allem dann zu beobachten, wenn kein Heizkörper direkt unter dem Fenster angebracht ist, oder wenn die Luftzirkulation durch eine Fensterbank, einen Vorhang, eine Jalousie etc. unterbrochen ist. In Folge kommt es in den Randbereichen zu ungenügender Wärmezirkulation – das Fenster kühlt ab und es entsteht Kondenswasser.
Dachflächenfenster
Dachflächenfenster sind der Witterung besonders stark ausgesetzt und kühlen durch Schnee und Sturm stärker ab als Fassadenfenster. Es ist daher notwenig, die Oberflächentemperaturen zu erhöhen, damit sich kein Kondenswasser bilden kann. Falls unter den Fenstern keine Heizkörper angebracht sind, kann Ihnen T-STRIPE helfen!